Kompressor: zwei verschiedene Arten kurz erklärt

7 September 2022
 Kategorien: Industrie und Produktion, Blog

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Industrie und Handwerk sind Großverbraucher von Kompressoren überall dort, wo eine Druckluftversorgung benötigt wird, sei es in der Lebensmittel- und Pharmaherstellung, die Automobilindustrie, die Fördertechnik und weit darüber hinaus, zumal die Druckluft in vielen Fertigungsprozessen eine Schlüsselrolle spielt.

Der Kolbenkompressor ist eine der ältesten Arten von Industrieverdichtern und wird am häufigsten zur Verdichtung von Luft verwendet. Er ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, sei es einstufig oder mehrere aufeinanderfolgende Verdichtungsstufen, insbesondere für hohe Drücke bis zu 300 bar sowie in geschmierter oder ölfreier Ausführung. In Bezug auf den Energieverbrauch ist dieser Verdichter nach wie vor einer der sparsamsten, vorausgesetzt er läuft langsam und wird richtig gekühlt. Sein Funktionsprinzip kann mit dem einer Fahrradpumpe verglichen werden. Ein Kolben wird nach unten bewegt und saugt Luft aus der Umgebung an. Diese Bewegung wird als Saugstoß bezeichnet. Wenn die Extremposition erreicht ist, bewegt sich der Kolben in die entgegengesetzte Richtung zurück und komprimiert die Luft, bis sie den Druck in der Leitung hinter dem Kompressor übersteigt. Diese Bewegung wird als Druckstoß bezeichnet. Damit die Luft von der Saugseite zur Druckseite strömt, braucht man Ventile, die während des Saughubs die Druckseite schließen und während des Druckhubs die Saugseite schließen. Die Hin-und-Her-Bewegung wird durch eine Antriebsstation erreicht, die in der Regel von einem Elektromotor angetrieben wird. Kolbenverdichter haben ein bewährtes Funktionsprinzip. Aus energetischer Sicht bleibt dieser Typ wirtschaftlich und ist für den intermittierenden Einsatz geeignet. Für spezielle Anwendungen und andere Gase als Luft wird er immer noch verwendet.

Wie der Name schon sagt, basiert die Konstruktion eines Schraubenverdichters auf zwei spiralförmigen Schrauben, auch Rotoren genannt. Im Wesentlichen dienen sie dazu, Luft anzusaugen und zu verdichten. Das Funktionsprinzip von diesem Kompressor ist so genial wie einfach. Die schraubenförmigen Verriegelungsrotoren des Luftverdichters befinden sich in einem Gehäuse. Normalerweise gibt es zwei, einen männlichen Rotor und einen weiblichen Rotor. Jeder hat eine andere Form und eine andere Anzahl von Rillen oder Zähnen. In der gebräuchlichsten Anordnung hat einer von ihnen vier Zähne und der andere sechs. Zusammen wird dieses Herzstück des Luftverdichters auch Luftseite genannt. Mithilfe eines Einlassventils wird dieses Gehäuse, also der Raum zwischen den Rotoren, mit Luft gefüllt. Wenn sich die Schrauben zu drehen beginnen, wird das Luftvolumen reduziert, wenn es nach unten gedrückt wird. Folglich steigt der Druck dieser Luft. Der große Vorteil von diesem Verdichter besteht darin, dass er dauerhaft unter Volllast laufen kann, wobei Kolbenverdichter mit einer maximalen Einschaltdauer von 60 Prozent eingesetzt werden müssen. Sie sind außerdem viel leiser und produzieren kühlere Luft, die leichter zu trocknen ist. Jedoch dieser Kompressor im Vergleich zu ein-aus-geregelten Kolbenverdichter möglicherweise nicht die beste Wahl in Bezug auf die Effizienz.

Weitere Informationen zum Thema Kompressor finden Sie auf Webseiten wie z. B. von der KRAUSSER DRUCKLUFT GmbH & Co. KG.